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Wirklichkeit

Wie wirklich ist die Wirklichkeit? - Die Wirklichkeit, die wir sehen wird doch immer dadurch beeinflusst, was wir über die Wirklichkeit denken. Vor allem durch unser soziales Umfeld, aber auch durch unsere persönliche Biographie. Objektive Wirklichkeit gibt es nicht, denn immer werden unsere Sinneseindrücke sofort von unserer Vergangenheit und unserem dadurch resultierenden Wissen interpretiert.

 ...

In meiner undurchlässigen Wirklichkeit
fallen Engel von neonpinken Wolken
ins Wasser.

Ein blasser Schein im verspiegelten Fenster
zeigt mir die Schau der Vielen, die Leben spielen.
Daseins-Gespenster auf Zions Bühnen.

Engel ertrinken nicht in blauen Räumen.
Sie atmen sich durch Glas und Gras.
Sie flechten in Träumen Brücken.
Sie leiden nicht an den Gerechten, die das Band zerschneiden.

Der Spiegel zerbricht in Stücke.
Die Schatten versinken.
Meine Wirklichkeit nicht.
30.6.09 22:53


Ohne dich

Lebenslicht scheint in der Ferne,
wo die Regenbogen fallen.
Hör' am Himmel Sterne
knallen.
Fluten stürmen
meine Hölle.

Platzregen löscht Feuer,
bis nur
dumpfer Schmerz verbleibt.
Eingebrannt
sind deine Zeichen,
wo mein Herz
das Ewig schreibt.
24.6.09 12:11


Zum Teufel nochmal!

Wo ist eigentlich der Teufel? Steckt er im Detail? Hinkt er? Hat er Hörner? Wie sieht er aus? Wie riecht er? Nach Schwefel? Nach Sünde? Und wie überhaupt riecht Sünde? Ist der Teufel gebildet? Will er einen Pakt mit uns schließen? Ist er auf unsere Seelen scharf, auf meine besonders? Ist er ein Einzelgänger oder arbeitet er im Team? Wird er auch mal schwach? Verliebt er sich? Hat er ein Herz? Ist er reich oder eher ein – armer Teufel? Erscheint er uns in menschlicher Gestalt, vielleicht in der Person unseres Chefs, unseres Hausmeisters, unseres DHL-Boten? Müssen wir mit ihm kooperieren oder ihm widerstehen? Ist er das Zerrbild unserer eigenen Bosheit? „I would hug the devil himself...“, hat Bono mal gesagt. Er würde den Teufel persönlich umarmen, wenn das helfen würde, die Welt zu retten. Das hat mich beschäftigt. Der Höllenfürst als potentieller Weltretter. Oder als Vehikel zur Weltrettung. Interessantes Konzept. Teuflisch gut. Hmn, bevor ich den Teufel umarme, zwecks Weltrettung oder einfach so, aus Gründen der Forschung, muß ich ihn ja erstmal erkennen. Was aber, wenn ich ihn nicht erkenne? Wenn er inkognito kommt, dieser Teufelsbraten? Was, wenn ich ihn verwechsele? Einen ganz anderen für den Teufel halte? ... Dann käme ich am Ende - in Teufels Küche.
21.6.09 11:30


Nächtliche Weltumarmung

Eine Flasche Rotwein und die nunmehr mögliche Weglassung von Imodium-Akut genügen offenbar, um mich leistungsfähig, zukunftsfroh und zuversichtlich zu machen. Ich könnte Bäume ausreißen. Ebenso könnte ich heute wildfremde Menschen küssen. In den letzten Wochen ist allerhand geschehen. Die Selbstverwirklichung war eine unvermeidbare Nebenwirkung, die aufgrund vergangener Ereignisse aufleuchtete. Ich habe den Faden nun doch in Windeseile wiedergefunden. Das, was ich all die Jahre versuchte zu schaffen, erfolgt derzeit zusätzlich. Eine einschneidende und hochwüchsige Veränderung tritt ein. Eine Reihe von Menschen sind nahezu aus allen Wolken gefallen und ich bin entsprechend freudetrunken.

Gute Nacht, John-Boy. Gute Nacht, Elizabeth.

21.3.09 01:17


Zitat des Tages

Ich war plötzlich wieder bewohnt, das Zimmer in meinem Inneren war plötzlich aufgeräumt, und es lebte jemand in ihm. Die Uhr in meinem Inneren, deren Zeiger sich monatelang nicht bewegt hatten, begann auf einmal wieder zu ticken. (Milan Kundera)
17.3.09 01:50


Verliebtheit

Die schönste Form sich zu verlieren ist, sich zu verlieben, um sich dann, nach einer Weile der Verwirrung, umso schöner wieder zu finden.

1.3.09 00:14


Wegweiser

Einer der mir wenigen wichtigen Menschen hat mich ziemlich ins Grübeln gebracht. - Scheint DAS der richtige Weg zu sein? Ein weiterer Mensch ist ebenso der Meinung, dass dieser Weg mit blinkenden neonfarbenen Wegweisern ausgestattet ist, so dass es ziemlich einfältig wäre, diese Gegebenheiten zu ignorieren.

 Man darf gespannt sein.

9.2.09 11:26


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